JOYFUL INTERNSHIP – EINE ETWAS ANDERE ART DES PRAKTIKUMS

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Statt Druck Leidenschaft und Freude. Arbeit mit Spaß, mit Lachen, mit Austausch und auf Augenhöhe. Das ist möglich. Ein Praktikum bei der Joy Academy zeigt, wie’s geht.

Überall hört man: „Oh man, morgen muss ich wieder arbeiten.“ oder „In x Wochen/Monaten habe ich endlich Urlaub.“ Arbeit heißt: „Das Leben ist kein Ponyhof.“, „Arbeit ist anstrengend.“… Warum sagt man denn nicht: „Arbeit macht Spaß.“, oder „Du kannst deine Berufung zu deiner Arbeit machen.“

In einem schleichenden Prozess gruben sich mir die Vorstellungen zu Arbeit ein, die ich immer wieder hörte. Ich fing an, sie zu glauben, obwohl ich Druck bei der Arbeit, eine innere Unruhe und die nie vergehende Sehnsucht nach Feierabend oder Urlaub nie wollte.

Erst jetzt merke ich, wie fest die oben genannten Glaubenssätze in mir verankert sind und wie sehr sie mich einschränken. Warum merke ich das jetzt? Ein Praktikum bei der Joy Academy, in dessen Rahmen ich gerade eine ganz andere Art des Arbeitens kennenlerne, eine, von der ich irgendwie geträumt hatte. Natürlich wünschte ich mir immer schon Freiheit, Kommunikation auf Augenhöhe und ein Sein ohne Masken bei der Arbeit. Trotzdem muss ich mich tatsächlich erst daran gewöhnen, dass das geht!  

Ein Arbeitsumfeld, das nicht geprägt ist von Leistungsdruck, Hierarchie oder Distanz, sondern mich innerlich fordert. Es verlangt und gibt Mut, Offenheit, Resilienz, Wertschätzung, Fokus und Umsetzungsstärke.

Ich treffe auf ein Umfeld, in dem ich mich sicher und wahrgenommen fühle. Und zwar als ‚Human‘ und nicht als ‚Human Resource‘, wie es im unternehmerischen Kontext immer wieder heißt. In meinem Praktikum wird also nicht nur meine professionelle Entwicklung gefördert, sondern auch meine persönliche, und das ist unbezahlbar: Die Freiheit, so sein zu dürfen, wie ich bin, und dass ich meine Stärken durch Ausprobieren herausfinden kann. Dass ich das dann auch mutig und offen kommunizieren darf und soll und bei Herausforderungen gemeinsam nach Lösungen geschaut wird.

Doch wie genau sieht jetzt Arbeit mit Freude, Austausch auf Augenhöhe und ohne unangenehmen Druck aus?

Kontinuierliche und offene Kommunikation für Sicherheit

Vor allem der tägliche Kontakt mit Zebib und der wöchentliche Joy Fixe unterstützen mich unfassbar bei meiner Entwicklung. Durch die täglichen Check-Ins und Check-Outs mit Zebib, die mich nicht nur während des Praktikums betreut sondern mir gleichzeitig auch als Coach bei meiner Selbstentdeckungsreise zur Seite steht, fühle ich mich sicher und jederzeit gehört und sichtbar. Ich fühle mich nicht allein mit den Aufgaben, die ich habe und vor allem fühle ich mich nicht so, als müsste ich eine Professionalität vorspielen, die ich als Praktikantin zugegebenermaßen (noch) nicht habe. Und doch hatte ich bisher immer das Gefühl, dass, selbst als Aushilfe oder Ferienjobberin, Kompetenzen von mir verlangt wurden, bei denen mir noch nicht einmal die Chance gegeben wurde, sie irgendwo erwerben zu können.

Authentizität und Wertschätzung für Motivation

Bereits vor Beginn des Praktikums sagte mir Zebib: „Bei uns gibt es keine Trennung von Arbeits- und Privatleben. Wir sind alle 24/7 Menschen und wir schlüpfen in keine unterschiedlichen Rollen.“

Endlich – Authentizität bei der Arbeit! Von unnatürlicher Distanzhaltung habe ich genug. Wie Recht Zebib hat: Wir sind doch immer die gleichen Menschen, ob bei der Arbeit oder privat.

Neben der Authentizität und der stetigen und offenen Kommunikation schätze ich an dem Praktikum in der Joy Academy, dass ich als Praktikantin auf Augenhöhe betrachtet werde. Ein kleines Willkommensgeschenk war ein echtes Symbol: Meine Meinung wird gehört und wertgeschätzt, Projekte werden in meine Hände gelegt. Es ist ein gesundes herausforderndes Maß an Eigenverantwortung mit dem Wissen, dass ich nicht alleine gelassen werde. Denn durch die täglichen Check-Ins und Check-Outs mit Zebib und dem einmal wöchentlichen Joy Fixe mit Kathrin und Zebib, bekomme ich immer wieder Impulse, meinem natürlichen Flow zu folgen, dabei auf meinen Biorhythmus zu achten, um meinen produktivsten Zeiten intuitiv zu folgen.

Eigenverantwortung für aufblühende Kreativität

Ich habe 2 Projekte übertragen bekommen, die ich für 6 Monate bearbeiten werde und für die mir konkrete Vorstellungen und Richtlinien gegeben wurden. Zugegebenermaßen waren diese 2 Projekte im ersten Moment 2 große Haufen, von denen ich noch keine klare Vorstellung hatte, aber genau diese Tatsache ließ meine Kreativität aufblühen. Auch, wenn ich zu den Menschen gehöre, die von sich behaupten, sie seien nicht kreativ. Ich habe nun gemerkt, dass man für Kreativität einfach nur den nötigen Spielraum, die entsprechende Unterstützung und Anreize braucht.

Innere Arbeit: von verankerten, ausbremsenden Glaubenssätzen hin zum vollsten Potenzial

Trotz dieser unterstützenden Rahmenbedingungen habe ich festgestellt, dass ich mich im Arbeitskontext unruhig fühle und mich selbst extrem unter Druck setze, indem ich hohe Erwartungen und Forderungen an mich selbst stelle, die ich meine, erfüllen zu müssen. Denn, hey, Arbeit ist ja nicht leicht. Arbeit muss hart sein. Ich kannte es bisher nur so, dass ich in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Output haben muss, um für meine Arbeit Anerkennung zu bekommen.

Das sind die Glaubenssätze, die ich unbewusst verinnerlicht hatte und die mich ausbremsen, mein vollstes Potenzial herauszuholen.

Ich war selbst überrascht von meiner Vorstellung von guter zufriedenstellender Arbeit. Quantität ist doch nicht gleich Qualität! Trotzdem wird Quantität im Arbeitsleben immer wieder als Erfolgsfaktor gesehen. Warum? Vielleicht, weil dadurch leichter verglichen werden kann? Denn, klar, auch in unserem Schulsystem werden Menschen durch Zahlen in Form von Noten verglichen. Eine leichte und schnelle Möglichkeit, zu bewerten und Ergebnisse daraus abzuleiten.

Hauptsache schnell! Und genau dieses Denken setzt mich während meiner Arbeit im Home Office enorm unter Druck, auch, wenn ich weiß, dass mein Team in der Joy Academy selbstverständlich nicht dieses Verständnis von guter Arbeit hat, dass Quantität gleich Qualität bedeutet.

Ich lerne also gerade, die innere Ruhe in mir und die hohe Erwartungshaltung an mich selbst und das Miteinbeziehen meiner Formies, mein inneres Team, während des Arbeitens zu berücksichtigen und damit umzugehen.

Wie mache ich das?

Mit Zebib an meiner Seite trainiere ich vor allem meinen inneren Beobachter, Conscious Me: Ich beobachte zunächst meine Gedanken, meinen Körper und meine Emotionen und versuche dann, diese zuzuordnen und zu hinterfragen. Vor allem mit negativen Haltungen setze ich mich auseinander und frage: Woher kommen diese Gedanken denn, woher kommt der Druck und die innere Unruhe? Sind es meine eigenen Gedanken, die mich selbst runterziehen?

Ich habe den Mut, nicht nur meine positiven, sondern vor allem auch meine negativen Gefühle anzusprechen, denn genau diese bremsen mich aus. Ich habe den Mut, um Hilfe zu bitten, wenn ich sie benötige. Es wird offen kommuniziert, was meine Aufgaben sind und durch die täglichen Telefonate mit Zebib und den wöchentlichen Co-Creation-Meetings können die bisherigen Arbeitsschritte stetig transparent geteilt werden und vor allem darf sich jeder gleichermaßen mitteilen, wodurch die Projekte immer dynamisch gestaltet und dementsprechend angepasst werden. Es wird also offen jeder Vorschlag betrachtet, was mir das Gefühl gibt, gleichwertig wie andere im Team behandelt zu werden.

Das Ziel beim täglichen Miteinander in der Joy Academy ist es, mutig, offen, resilient, wertgeschätzt und wertschätzend, fokussiert und umsetzungsorientiert zu sein – nicht nur im Arbeitskontext, sondern auch im Privatleben. Wer wünscht sich das denn nicht? Danke, liebe Joy Academy, dass ihr mir das ermöglicht!

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